
Der zurückliegende MOT-Marsch der 4. Einsatzeinheit am 18. Juni 2026 bot unseren Einsatzkräften die Möglichkeit, wichtige Abläufe für den Katastrophenschutz unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Sechs Mitglieder unserer Bereitschaft nahmen an der Übung teil und waren dabei mit unserem Mannschaftstransportwagen (MTW) unterwegs, der als Katastrophenschutzfahrzeug erst seit Kurzem zu unserem Fahrzeugbestand gehört.
Ein sogenannter MOT-Marsch (Motorisierter Marsch) dient dazu, das Fahren im geschlossenen Verband zu üben. Im Katastrophenschutz müssen Einsatzkräfte häufig mit einer größeren Anzahl an Fahrzeugen gemeinsam zu einem Einsatzort verlegen. Damit dies auch über längere Strecken sicher und koordiniert funktioniert, werden solche Fahrten regelmäßig geübt.
Während eines MOT-Marsches gelten besondere Verkehrsregeln. Die Fahrzeuge fahren als geschlossener Verband mit eingeschaltetem Blaulicht, jedoch in der Regel ohne Einsatzhorn. Das Blaulicht dient dabei der Kennzeichnung des Verbandes und nicht der Inanspruchnahme von Sonderrechten wie bei einer Alarmfahrt.
Für andere Verkehrsteilnehmer ist wichtig zu wissen, dass ein geschlossener Verband nicht unterbrochen werden darf. Auch wenn sich zwischen den Fahrzeugen Lücken ergeben, dürfen diese nicht zum Einfädeln oder Überqueren genutzt werden. So wird sichergestellt, dass die Einsatzeinheit zusammenbleibt und ihr Ziel geordnet erreicht.
Für unsere Bereitschaft war der MOT-Marsch eine wertvolle Gelegenheit, den sicheren Umgang mit unserem neuen MTW zu trainieren, die Zusammenarbeit innerhalb der Einsatzeinheit zu stärken und sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung im Bevölkerungsschutz und tragen dazu bei, im Einsatz schnell und koordiniert handeln zu können.

